(Original auf www.kaizers.no, Backup des Textes hier)

Kaizers statten während dieser Tour so ziemlich jedem Kaff in unserem langgestreckten Land einen Besuch ab. Die Herausforderung ist nicht, da draußen den Weg zu finden. Für sowas hat man Landkarten. Nein, das Problem ist eher, herauszufinden, wie man sich die Zeit vertreiben kann, wenn das Bühnenlicht aus ist.

Es ist nicht immer so, daß der Tourbus im Leerlauf da steht und auf die Kaizersorchestarianer wartet, wenn sie nach dem Konzert von der Bühne kommen. Oft geht es recht früh am nächsten Tag los.

Da Kaizers weder eifrige Kneipengänger, besonders hilfreich den lokalen Nachtwächtern gegenüber noch große Buchliebhaber sind, wird die Wartezeit in der Regel eine Art freizeitmäßiges Vakuum.

Aber nicht immer. Nach dem Konzert in Brønnøysund letzte Woche fand die gesamte Mannschaft den Weg runter in den Swimming Pool des Torghatten Hotels. Das, was eine Wettkampf darüber hätte werden können, wer am schnellsten zwei Längen schwimmt, entwickelte sich stattdessen zu dem, was einzelne Lokalpatrioten als "einen gewagten homoerotischen Ausrutscher" bezeichnen wollen.

- Nacktheit ist für Kaizers völlig natürlich. Wir sind vielleicht Norwegens vorderste musikalische Naturisten. Außerdem hatten wir keine Badehosen, ist Janoves kurze Erklärung für das entlarvende Bild.

Das Bild wurde übrigens von Helge Kaizer geknipst. Der, wie wir glauben, die Hosen anbehalten hat.



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6.11.2005: Beinahe-Skandal im Schatten von Torghatten